Lehre mit Praktikum in Kanada

Helena im
Interview zu
ihrem Werdegang

Von der Holztechnik Lehre bis zum Praktikum in Kanada und auf den Rundholzplatz: Helena erzählt im Interview, wie ihr Weg bei THEURL bisher verlaufen ist. Vom Lehrabschluss mit Auszeichnung zur Arbeit am Rundholzplatz: Helena zeigt, wie vielfältig und spannend eine Lehre in der Holztechnik bei THEURL sein kann. Im Interview erzählt sie von ihrem Werdegang, was sie an ihrer Arbeit besonders schätzt und warum sie sich für eine Weiterbildung zur Werksmeisterin entschieden hat.

Wie blickst du auf deine Ausbildungszeit als Holztechnikerin zurück?

Die Lehre war für mich eine lehrreiche und spannende Zeit. Ich hatte die Möglichkeit, viele verschiedene Bereiche kennenzulernen – von der Holzverarbeitung bis hin zur Qualitätssicherung. Besonders gefallen hat mir, dass ich von Anfang an ins Team eingebunden wurde und Verantwortung übernehmen durfte.

Was hat dich dazu bewogen, eine Lehre als Holztechnikerin zu beginnen?

Ich wollte etwas machen, das sowohl technisch als auch naturverbunden ist. Holz ist ein unglaublich vielseitiger Werkstoff, und bei THEURL habe ich gesehen, wie modern und spannend die Branche sein kann. Die Kombination aus Handwerk, Technik und Nachhaltigkeit hat mich total angesprochen.

„Ich war nie nur ‚der Lehrling‘ – man hat mir was zugetraut.“

Helena Possenig

Ein besonderes Highlight war sicher auch dein Praktikum in Kanada.
Wie kam es dazu?

THEURL hat einen Partnerbetrieb in Kanada. Nach dem Lehrabschluss wurde mir angeboten, dort ein einmonatiges Praktikum zu machen. Das war natürlich eine super Gelegenheit. Es war beeindruckend zu sehen, wie dort mit Holz gearbeitet wird. Ich habe viele neue Eindrücke gewonnen und auch gelernt, wie hoch der Stellenwert österreichischer Holzqualität im Ausland ist.

Und hattest du auch ein bisschen Zeit, das Land zu erkunden?

Ja, zum Glück. Nach dem Praktikum hatte ich noch eine Woche, um Kanada ein bisschen kennenzulernen. Natur, Leute, Land – das war schon beeindruckend. Eine Erfahrung, die ich nicht vergessen werde.

Was machst du jetzt bei THEURL?

Ich arbeite am Rundholzplatz. Da kommt das angelieferte Holz als erstes an. Wir schauen es uns an, beurteilen die Qualität, sortieren es und bereiten alles für die Weiterverarbeitung vor. Ich kümmere mich unter anderem um die Qualitätskontrolle, die Dokumentation und die Koordination mit den Kolleginnen und Kollegen in der Produktion.

War der Übergang von der Lehre in den Arbeitsalltag schwierig?

Eigentlich nicht. Ich durfte schon während der Lehre eigenständig mitarbeiten, das hat geholfen. Klar, am Anfang ist alles neu – aber man wächst rein. Und wenn mal was unklar ist, kann ich jederzeit nachfragen.

Du hast dich entschieden, noch den Werkmeister zu machen. Was hat dich zu diesem Schritt motiviert?

Ich möchte mein Wissen vertiefen und meine beruflichen Perspektiven erweitern. Der Werkmeister ist da der nächste logische Schritt. Er eröffnet mir die Möglichkeit, später auch Führungsaufgaben zu übernehmen und diese Möglichkeit möchte ich mir offen lassen.

Was würdest du jemandem raten, der sich für eine Lehre bei THEURL interessiert?

Einfach machen. Wenn man Interesse hat, wird man hier gut aufgenommen und kann viel lernen. Man muss keine Angst haben, Fragen zu stellen – man wächst mit der Zeit rein.

Helena zeigt: Mit Einsatz und Neugier kann man viel erreichen. Wir sind stolz, sie in unserem Team zu haben – und gespannt, wohin ihr Weg noch führt.