Vom Lehrling zum Werkmeister
Manuel im
Interview zu
seinem Werdegang
Vom Lehrabschluss als Holztechniker zur Arbeitsvorbereitung: Manuel zeigt, wie vielfältig ein Werdegang bei THEURL sein kann. Im Interview erzählt er von seinem Werdegang, was er an seiner Arbeit besonders schätzt und warum er sich für eine Weiterbildung zum Werkmeister entschieden hat.
Wie war deine Holztechnik-Lehre bei THEURL?
Im September 2014 begann ich meine Holztechnik-Lehre bei THEURL. Das war eine sehr lehrreiche und spannende Zeit für mich. Ich hatte die Möglichkeit viele verschiedene Bereiche kennenzulernen – von der Holzverarbeitung bis hin zur Qualitätssicherung.
Wie war dein Übergang vom Bundesheer zurück in den Betrieb?
Nach meinem Lehrabschluss Ende 2017 entschied ich mich, im Unternehmen zu bleiben. Nach einem halben Jahr Auszeit beim Bundesheer durfte ich als Springer in die Produktion zurückkehren und war froh, wieder Teil des TEAMTHEURL zu sein. Mein Aufgabenbereich war dort so vielfältig, wie man es sich vorstellt: Ich wechselte zwischen der Bedienung der Anlagen und dem Fahren des Staplers hin und her.
Wie kam es dazu, dass du die Stelle in der Arbeitsvorbereitung übernommen hast?
Ich wollte mehr Verantwortung übernehmen und als sich die Chance bot, die Stelle des jetzigen Betriebsleiters Bernd Gasser in der Arbeitsvorbereitung im Sägewerk zu übernehmen, fügte sich eins zum anderen. Die Einschulung dauerte ein Jahr lang und auch heute noch arbeiten Bernd und ich Hand in Hand.
Was sind deine Hauptaufgaben in der Arbeitsvorbereitung?
Meine Hauptaufgabe ist die Planung und Organisation des Holzzuschnitts, und zwar angepasst auf jedes Projekt. Dazu gehört auch die Abstimmung mit den anderen Werken bezüglich der Rohmateriallieferung, die Absprache mit dem Vertrieb und die Rücksprache mit der Logistik. Ich stehe also in ständigem Kontakt mit verschiedenen Ansprechpartnern in der Firma. Das macht das Ganze auch so abwechslungsreich.
Wie gehst du mit Herausforderungen wie kurzfristigen Änderungen um?
Mittlerweile gehe ich souverän mit solchen Herausforderungen um. Es gehört zu meinem täglichen Aufgabenbereich, flexibel zu reagieren und Lösungen zu finden. Der Austausch mit Kollegen und die gute Zusammenarbeit im Team helfen mir dabei sehr.
Warum hast du dich für die Werksmeisterausbildung entschieden?
Ich habe mich für die Werkmeisterausbildung entschieden, weil ich nach neuen fachlichen Herausforderungen gesucht habe. Besonders spannend finde ich, dass dabei ein umfassendes Verständnis für betriebliche Abläufe vermittelt wird und auch Bereiche wie Finanzierung und Unternehmensführung behandelt werden. In der Lehre bekam ich bereits eine solide Grundausbildung aber für meinen jetzigen Arbeitsbereich kann ich aus der Werkmeisterausbildung noch viel zusätzliches Wissen mitnehmen und gleich in die Praxis umsetzen. Zusammengefasst wollte ich einfach das große Ganze besser verstehen, Zusammenhänge durchschauen und mir neue Einblicke verschaffen.
Wie lässt sich die Werkmeisterausbildung mit deinem jetzigen Alltag vereinbaren?
Die Ausbildung findet ein bis zweimal im Monat am Freitag und Samstag in Kuchl, in Salzburg statt. Natürlich war es anfangs eine Umstellung, Beruf, Ausbildung und Privatleben miteinander zu kombinieren aber nach rund einem Jahr hat sich alles super eingependelt. Dank der Sommerpause kann man auch mal durchschnaufen. Ein gutes Zeitmanagement ist aber trotzdem notwendig, damit ich auch noch Zeit für Vereinsarbeit und anderen Freizeitaktivitäten habe.
Würdest du die Werkmeisterausbildung einem Kollegen empfehlen?
Jetzt, nach dem ersten Jahr, kann ich sagen: Es ist herausfordernd – teilweise anspruchsvoller als gedacht -, aber definitiv machbar und vor allem unglaublich interessant. Gerade wenn man bereit ist, ein Wochenende im Monat zu investieren und ein echtes Eigeninteresse mitbringt, lohnt sich die Ausbildung sehr. Die Inhalte werden immer spannender, besonders ab dem zweiten Jahr, wo genau die Themen behandelt werden, die mich auch in meiner jetzigen Tätigkeit in der Arbeitsvorbereitung direkt betreffen. Das erste Jahr der Ausbildung war eine gute Auffrischung mit wertvollem neuem Input – und jetzt freue ich mich einfach auf das, was noch kommt!
Manuel zeigt: Mit Eigeninitiative, Ausdauer und echtem Interesse kann man Schritt für Schritt großes erreichen: vom Lehrling bis hin zum angehenden Werksmeister. Wir sind stolz, ihn bei seinen Interessen zu unterstützen und freuen uns darauf, was noch kommt.