Vom Lehrling zum Abteilungsleiter
Thomas im
Interview zu
seinem Karriereweg
Vor 13 Jahren begann Thomas Mair’s Reise bei THEURL mit einer Lehre zum Holz- und Sägetechniker. Heute führt er ein zwölfköpfiges Team im Bereich Energie 4.0. Wie es zu diesem Weg gekommen ist und wie er mit seiner Verantwortung umgeht, erzählt er im Interview.
Was sind deine Aufgaben bei THEURL?
Ich bin Abteilungsleiter im Bereich Energie 4.0. Gemeinsam mit meinem Team bin ich für das Pelletswerk sowie die Kraft-Wärme-Kopplungsanlage verantwortlich. Dabei geht es vorwiegend darum, einen reibungslosen Betrieb der Anlagen sicherzustellen, aber auch um Themen wie Bedarfsplanung, Prozessoptimierung und die Abstimmung mit anderen Unternehmensbereichen.
Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?
Mein Arbeitstag beginnt um 7 Uhr mit einem Rundgang durch die Anlagen. Dabei überprüfe ich, ob alles planmäßig läuft oder ob es irgendwo Handlungsbedarf gibt. Treten Störungen auf, versuchen wir im Team diese selbst zu beheben oder organisieren die notwendige Unterstützung aus anderen Abteilungen. Danach richtet sich der Tag nach den aktuellen Herausforderungen. Langweilig wird es definitiv nie – eher ist es so, dass der Tag manchmal zu wenig Stunden hat.
Wie hat dein Weg bei THEURL begonnen?
Mein Weg bei THEURL begann mit einer Lehre zum Holz- und Sägetechniker. Ich war der zweite Lehrling, den THEURL selbst in diesem Beruf ausgebildet hat. Während meiner Lehrzeit konnte ich viele unterschiedliche Bereiche kennenlernen – vom Rundholzplatz über das Sägewerk bis hin zum Hobelwerk. Dadurch habe ich ein umfassendes Verständnis für das Unternehmen und seine Abläufe entwickelt.
Nach meiner Lehre war ich mehrere Jahre an verschiedenen Anlagen tätig, unter anderem an der Nachschnittkreissäge und später an der Blockbandsäge. Als das Projekt Energie 4.0 gestartet wurde, fragte mich unser Betriebsleiter, ob ich mir vorstellen könnte, beim Aufbau dieses neuen Bereichs mitzuwirken. Diese Chance habe ich sofort ergriffen.
Von Beginn an war ich somit in das Projekt eingebunden und konnte den Aufbau sowie die Entwicklung der Prozesse Schritt für Schritt begleiten. Dadurch habe ich wertvolle Erfahrungen gesammelt, mich fachlich und persönlich weiterentwickelt und nach und nach mehr Verantwortung übernommen. Heute leite ich die gesamte Abteilung.
Mit deinen 28 Jahren trägst du bereits viel Verantwortung. Wie gehst du damit um?
Ehrlich gesagt ist das genau die Aufgabe, die ich mir immer gewünscht habe. Ich habe die Möglichkeit bekommen, Verantwortung zu übernehmen, und dieser Herausforderung habe ich mich gestellt. Bereut habe ich das nie. Entscheidend ist dabei auch, dass ich als Führungskraft sehr gut angenommen wurde, obwohl ich jünger bin als viele Mitarbeiter:innen in meiner Abteilung. Das zeigt sich auch in der täglichen Zusammenarbeit: Wir unterstützen uns im Team gegenseitig und haben ein freundschaftliches Miteinander. Wäre der Zusammenhalt nicht so groß, würde mir der Job sicher nicht so viel Spaß machen.
Welche Eigenschaften sind für (d)einen Job in der Energieerzeugung besonders wichtig?
Neugier, Verlässlichkeit und Flexibilität sind aus meiner Sicht essenziell. Man sollte mitdenken, offen für Neues und sich seiner Verantwortung bewusst sein. Durchhaltevermögen ist auch wichtig. Gerade in neuen Aufgabenbereichen gibt es immer wieder Situationen, die zunächst herausfordernd wirken. Wer dranbleibt und bereit ist, dazuzulernen, kann sich aber enorm weiterentwickeln. Mindestens genauso wichtig ist zudem der menschliche Aspekt. Gute Zusammenarbeit funktioniert nur, wenn man respektvoll miteinander umgeht, sich gegenseitig unterstützt und sich aufeinander verlassen kann.
Thomas‘ Geschichte zeigt: Wer Engagement, Neugier und Einsatzbereitschaft mitbringt, dem stehen bei THEURL viele Wege offen. Wir freuen uns, ihn im Team zu haben und sind gespannt, wohin ihn sein weiterer Weg noch führt.